Die Neue Rechtschreibung, die so neu auch wieder nicht ist, bereitet vielen, auch nach der Reform der Reform, arges Kopfzerbrechen. Schreibt man nun ein bestimmtes Wort so, oder so oder doch anders? Oder ist das, was ich früher falsch geschrieben habe jetzt eh richtig?
Aber auch Printmedien haben da, so scheint es, ihre Schwierigkeiten. Und ÖSTERREICH steht ja mit der Rechtschreibung und der Grammatik seit Beginn auf Kriegsfuß.
Wenn etwas wenigstens immer gleich falsch geschrieben würde, wäre dies ja zumindest ein Zeichen für Konsequenz, oder einen eigenen Stil. Aber oft ist man sich innert einer Ausgabe, ja sogar innerhalb einer Seite oder Spalte, nicht einig.
Jetzt geht man sogar schon soweit, dass neben falsch Geschriebenem gleich die richtige Variante angeboten wird. Will man uns damit zeigen, dass man es an sich eh könnte, sich aber an das Niveau seiner LeserInnen anpassen muss/möchte?
Ein Beispiel gefällig?

Würde links nur ein „r” stehen, wären an sich beide Varianten möglich (aber auch da sollte man sich für eine, und zwar die „richtigere”, nämlich die rechte, entscheiden).