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Rechtschreibung – für Zuhause und auswärts

Die Neue Rechtschreibung, die so neu auch wieder nicht ist, bereitet vielen, auch nach der Reform der Reform, arges Kopfzerbrechen. Schreibt man nun ein bestimmtes Wort so, oder so oder doch anders? Oder ist das, was ich früher falsch geschrieben habe jetzt eh richtig?

Aber auch Printmedien haben da, so scheint es, ihre Schwierigkeiten. Und ÖSTERREICH steht ja mit der Rechtschreibung und der Grammatik seit Beginn auf Kriegsfuß.
Wenn etwas wenigstens immer gleich falsch geschrieben würde, wäre dies ja zumindest ein Zeichen für Konsequenz, oder einen eigenen Stil. Aber oft ist man sich innert einer Ausgabe, ja sogar innerhalb einer Seite oder Spalte, nicht einig.

Jetzt geht man sogar schon soweit, dass neben falsch Geschriebenem gleich die richtige Variante angeboten wird. Will man uns damit zeigen, dass man es an sich eh könnte, sich aber an das Niveau seiner LeserInnen anpassen muss/möchte?
Ein Beispiel gefällig?

Heringsschmaus
Würde links nur ein „r” stehen, wären an sich beide Varianten möglich (aber auch da sollte man sich für eine, und zwar die „richtigere”, nämlich die rechte, entscheiden).


Na was denn nun?

Die Zeitung für die Elite des Landes schreibt heute über einen Prozess des BZÖ gegen Werner Schneyder (das BZÖ hat natürlich verloren).
Da heißt es einmal:

Der Titel des Interviews hat damals geheißen: Beleidigte Politiker sind nicht komisch!

In einer folgenden Spalte steht:

Der Titel des Interviews hieß: Beleidigte Politiker finde ich komisch!

Wie hieß der Titel nun wirklich?


Inhalt
  • In diesem Blog werden inhaltliche, redaktionelle und sonstige Fehler und Irrtümer der Print- und Onlineausgabe von ÖSTERREICH (und anderen Zeitungen) aufgezeigt.

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