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Für manche belangloses Zeug -
für mich mein Leben.

Archiv: Dienstag, 9. Juni 2009

Jun 092009

wieder einmal schrauben

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schon fast vertraute geräusche haben mich heute geweckt. ein lkw stand mit laufendem motor vor der terrasse. frische erde wurde geliefert und aufgebracht. dann auch noch grassamen gestreut. jetzt fehlen wirklich nur mehr die platten.

das wetter war schön. bei einem leichten wind waren die fast 30° recht angenehm auszuhalten. mit dem rad habe ich eine größere runde gedreht. in diversen geschäften habe ich nach einem band für mein handy gesucht. trotz intensiver suche habe ich aber nichts passendes gefunden.
dafür bin ich zu 5 litern reinigungsmittel für die autoscheibenwaschanlage gekommen. da hatte jemand mitten auf dem parkplatz einen neuen kanister stehen lassen.

gerli war früher zuhause als ich. nach einer runde fernsehen ist mir eingefallen, dass ich eigentlich schon länger meine beetabdeckung ummodeln wollte. ich habe direkt unter den brettern eine matte liegen, die verhindern soll, dass sonnenlicht bis zur erde geht (damit nichts wächst).
allerdings bleibt hier auch jeglicher andere dreck hängen. und das sieht dann nicht so schön aus.

zuerst einmal ließ ich mich von gerli eincremen. dick aufgetragene sonnencreme, lsf 50, ließ mich glänzen wie eine speckschwarte. mit meinem akkuschrauber bewaffnet ging es frisch ans werk.

zuerst die eine hälfte der bretter entfernen. das ging eigentlich recht gut. es zahlt sich halt aus, wenn man teurere materialien (in meinem fall spezielle edelstahlschrauben mit torxkopf) verwendet. sorgen machte mir nur der akkuschrauber.

eigentlich ein gerät, dass für den professionellen gebrauch ausgelegt ist (hat auch demenstprechend gekostet). trotzdem fing der motor bald einmal an zu rauchen und zu stinken. ich habe aber weitergearbeitet und die erste hälfte zu ende gebracht.

schrauben raus, bretter zur seite, matte ablösen und direkt auf der erde neu auslegen. somit habe ich einen abstand von gut 30 cm zwischen boden und brettern. da fällt der dreck durch und ist nicht mehr zu sehen – und wachsen kann trotzdem nichts.

vor der montage wurde jedes brett gereinigt. nachdem die erste hälfte erledigt war ging es an den rest. dazu habe ich dann aber meinen elektrischen bohrhammer genommen. der ist zwar deutlich unhandlicher, aber ich wollte keinen totalschaden am akkuschrauber riskieren.

die sonne brannte, der schweiß floss in strömen aber die arbeit ging flott voran. zwischendurch sorgte lena-marie für eine kleine ablenkung, als sie mich besuchen kam. da wir aber nicht spielen konnten, ist sie bald wieder gegangen und ich konnte die arbeit beenden.
wieder etwas erledigt!

zu essen gab es heute weinsauerkraut. ich habe es gedünstet und mit apfelstücken verfeinert. dazu der übriggebliebene reis von gestern. eine etwas eigenwillige kombination, aber geschmacklich durchaus gut.

gemacht mit wordpress, viel kaffee, blut und schweiß!
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