nach dem aufstehen hat es mich eine weile ziemlich gedreht. mir war ordentlich schwindelig. nach ein paar tropfen effortil und einer runde an der frischen luft ging es dann aber wieder.
haben auf der bank die letzten kontoauszüge für dieses jahr geholt. das jahr kann also buchhalterisch abgeschlossen werden. das heißt, die kontoauszüge abheften und die mappen verstauen. fürs nächste jahr liegen auch schon neue kontoauszugsmappen bereit.
es folgte ein gemütlicher nachmittag. mit lesen, pc und etwas fernsehen. dann musste gerli in den nachtdienst (einer muss in den sauren apfel beißen. und sie stört das nicht wirklich).
bis zum jahreswechsel habe ich erst ein paar knifflige sudokus gelöst, dann gelesen und etwas im internet gestöbert. nebenbei liefen irgendwelche silvestershows im fernsehen.
von 20 uhr an hat sich die knallerei stündlich gesteigert. kurz vor miternacht haben sich dann gerade vor unserem eingang einige zusammengefunden und ein ganzes arsenal an raketen und krachern verballert.
ich bin dann alleine ins neue jahr gerutscht. apropos rutschen. weißt du überhaupt woher das kommt und was es bedeutet? wahrscheinlich nicht. wie wohl die meisten.
es kommt, wie vieles andere in unserer sprache, aus dem jiddischen. oops, die herrschaften vom fpö bildungsinstitut haben das auch nicht gewusst (wo bleibt da die bildung?). sonst würden sie das wohl nicht großformatig drucken:

jedenfalls ist es im laufe der zeit von gut rosch verballhornt worden. rosch steht im jüdischen für anfang/kopf/beginn. heißt also soviel wie guten anfang. hat mit glatteis also auch nichts zu tun, wie manche glauben. wie auch, wird es doch auch in australien gewünscht – und da ist jetzt sommer!
so, hast du zum jahresabschluss noch etwas gelernt. und jetzt: gut rosch!





