komisch. da verpennt die kleine das ärgste gewitter seit überhaupt und dann, wenn es ruhig ist, wird sie mehrmals in der nacht munter. und um halb sechs war überhaupt schluss mit der nachtruhe.
es half nichts, ich musste raus (und dabei habe ich kaum drei stunden geschlafen).
nach dem frühstück hat lena-marie gespielt und ich habe angefangen die wohnung sauber zu machen. geschirrwaschen, nebenbei die handtücher in die waschmaschine …
später haben wir gemeinsam die sturmschäden auf der terrasse beseitigt. von uns war nichts kaputtgegangen. aber es lagen eine menge mist, dreck, kleine äste und ein haufen plastikteile herum:
bis in den letzten winkel hat es allerhand sachen geweht.
nachdem ich die bretter wieder auf die brüstung gehievt hatte, wurde einmal ordentlich durchgefegt. dabei kam ein ansehnlicher haufen mist zusammen:
als alle spuren des gewitters beseitigt waren, sind wir zum baumax gefahren. dichtung schauen. war aber nix.
also weiter in die stadt zu einem dichtungsprofi. stau auf der tangente. die kleine schläft. dann am ziel und eine passende dichtung bekommen. schnell wieder auf den rückweg. zu hause wartet schon desi und übernimmt die kleine.
enkerllos habe ich mich ins radtrikot geschmissen und bin zum dz geradelt. dort habe ich mich mit gerli getroffen. beim fielmann waren meine brillen (zumindest eine) abzuholen. danach die papiergeschäfte abgeklappert, noch einen kaffee und ab nach hause.
da mussten die spuren der kleinen beseitigt werden. es sah aus, wie wenn der sturm auch durch die wohnung gefegt hätte. aber als teamarbeiter sind das monsterl und ich unschlagbar.
schnell war alles verräumt und auch noch gleich die wohnung durchgeputzt.
später fuhr gerli noch einen sprung weg (hat sich mit anita getroffen). kurz darauf begann es wieder zu schütten, als wenn die welt untergehen würde. diesmal aber gsd ohne heftige böen.
und nach zehn minuten war der spuk auch schon wieder vorbei. so, als ob nichts gewesen wäre.