der tag verlief anfangs fast beschaulich-ruhig. nun gut, es war drückend schwül. aber sonst?
ich habe heute das fenster der loggiatüre auf der innenseite mit einem silikonrand versehen. das hätte ich doch beinahe vergessen.
dann habe ich mich aufs rad geschwungen und habe gerli in der 4ma abgeholt.
als ich gerade das rad auf die terrasse bringen wollte, ist schon lena-marie zuwegen gekommen. sie war auf dem spielplatz (entspechend schmutzig war sie auch) und hat uns heimkommen gesehen. ohne ihrer mami etwas zu sagen ist sie gleich zu uns marschiert.
wir hatten sowieso vor später mit den kindern essen zu gehen, so dass die kleine gleich dableiben konnte. aber vor dem ausgehen erfolgte erst eine grundreinigung:

zum essen fuhren wir ins dz in den saloon. Nach einem riesigen chickenburger, die anderen hatten einen farmerburger, fiel der weg zum auto schon etwas schwer (ich habe von gerlinde auch noch den halben burger bekommen).
zu hause wurde die kleine bett- und der opi fußballfertig gemacht. ein gemütlicher fußballabend vor der glotze sollte den tag ausklingen lassen.
aber mitten im spiel ging plötzlich ein mördergewitter nieder. fast orkanartige böen und sintflutartiger regen konnten einem angst und bange machen.
plötzlich lautes scheppern auf der terrasse. mein blumentopf (ein plastikteil) flog wild herum. schnell wurde er geborgen.
kaum im trockenen der nächste kracher. irgend ein großes spielzeugauto, mit einer menge batterien, scheinwerfern, … ist auf den fliesen zerschellt. gleich darauf hat es den ganzen stapel bretter samt verpackung auf die wiese geweht. der kleine baum wurde von den heftigen bis zum boden hinuntergedrückt.
es half alles nichts, wir mussten kurz raus. der regen peitschte uns ins gesicht. nach wenigen sekunden waren wir waschelnass (in weiser voraussicht hatte ich aber sowieso nicht viel angezogen.
gemeinsam schafften wir es, die bretter auf die terrasse zu schleppen und nochmals ordentlich einzupacken. der rest musste warten.
kaum waren wir wieder in der wohnung und hatten uns trocken gerubbelt ließ der sturm plötzlich nach. und keine fünf minuten später war er ganz vorbei. was soll ich sagen? wir waren begeistert!
letztlich ist es nicht so schlimm geworden, wie es hätte werden können. unsere plastikfenster haben gehalten und auch sonst ist nichts passiert. und lena-marie hat sowieso alles verschalfen.