gerli brachte gestern, ein aus einer zeitschrift gerissenes, rezept über krautrouladen mit. wir hatten schon länger einmal vor, diese zu machen.
heute hatte gerli eine 12-stunden-schicht. also hatte ich genügend zeit um zu experimentieren.
die zutaten waren schnell besorgt. ich habe sogar gewusst, wo ich den sauer eingelegten krautkopf (= sarma) bekommen kann. die variante auf dem rezept war mir bisher nicht bekannt. ich kannte die krautrouladen von früher her mit normalen krautblättern und eher angebraten, als gedünstet. aber was soll´s. ich wollte es jetzt wissen.
zuerst einmal habe ich feingehackte zwiebel angedünstet. darin dann das faschierte und die speckwürfel angebraten. nebenbei wurde der krautkopf zerlegt. dabei musste ich sehr aufpassen, dass die blätter ganz blieben:

von den ausgelösten blättern wurde dann der strunk entfernt. dann konnten die blätter mit der abgeschmeckten fleischmasse belegt werden:

vorsichtig die blätter um die masse einschlagen. zur sicherheit ein weiteres blatt herumgewickelt. dann mit spießchen festgesteckt und in eine hohe pfanne gelegt. mit rinderbrühe aufgegossen, bis die rouladen fast ganz bedeckt waren:

damit die rouladen auch beim kochen in der flüssigkeit bleiben, habe ich sie noch mit einem teller beschwert:

dazu gab es salzkartoffel und eine selbstgemachte tomatensoße (leider ohne bild, denn der hunger war zu groß).
was haben wir gelernt?
nun, einmal, dass beim nächstenmal die rouladen etwas kleiner werden sollten. dann, dass es wirklich sehr gut geschmeckt hat. auch die tomatensoße war super: schnell gemacht und mit einem tollen geschmack. da ich jetzt auf den geschmack gekommen bin, werden wir in naher zukunft sicher auch die variante mit den normalen kohlblättern probieren. hoffentlich gelingt das dann auch so gut!