ein amerikaner machte sich über die, seiner meinung nach ungerechtfertigt hohe, wasserrechnung auf eine besondere art luft.
kurz die vorgeschichte:
schon im september 2006 bekam ron borga eine wasserechnung über rund 422 us-dollar. er fühlte sich übervorteilt und zahlte den betrag nicht. über die monate steigerte sich der offene betrag auf letztlich über 2.500 us-dollar (die haben anscheinend geschmalzene verzugszinsen und verwaltungsgebühren).
letztlich entschloss er sich nun doch dazu, den betrag einzubezahlen.
dazu stellte er einen scheck aus. soweit so gut.
die behörden haben den scheck allerdings nicht anerkannt. warum?
weil er auf toilettenpapier geschrieben war (auf zweilagigem).
klar, dass er damit wohl verdeutlichen wollte, was er von der behörde hielt. für mich aber unverständlich, dass der scheck nicht anerkannt wurde. wie das bild zeigt, erfüllt er alle nötigen voraussetzungen:
formal muss ein scheck nämlich:
* lesbar sein
* bestimmte informationen enthalten (wie empfänger, betrag, unterschrift, datum, …)
* es ist dabei unerheblich, auf welchem material er geschrieben ist (vordruck, zettel, bierdeckel, …)
solche bestimmungen sind weitgehend internationalisiert und gelten mit sicherheit auch bei den amis.
ich habe irgendwie verständnis für ron. und wer von uns hat nicht schon einmal lust verspürt sich denen da oben auf diese art mitzuteilen?
ich denke da nur an eine verwaltungsstrafe wegen eines angeblich nicht vorhandenen prüfpickerls auf einem moped …
wenn ich es recht bedenke, wäre der scheck bei uns aber auch abgelehnt worden. und zwar aus formalrechtlichen gründen.
er war nämlich nur zweilagig (und meines wissen werden bei uns von jedem scheißdreck zwei durchschläge benötigt. also müsste es wohl mindestens dreilagiges papier sein).