DCN Blog

Für manche belangloses Zeug -
für mich mein Leben.

Archiv: Oktober 2007

Okt 302007

Eine woche ist schon vergangen, dass der tischler hier war und die loggiatüre eingebaut hat. Und erst heute konnte ich den wärmeren – und vor allem trockenen – tag nützen, um alles zu streichen.

Also schnell die oberlichte und die türe ausgehängt. Dann die scheiben ausgebaut und los gings. Rahmen und zarge waren schnell gestrichen. Bei der türe und der oberlichte dauerte es etwas länger. Diese habe ich einfach im wohnzimmer aufgebockt.

Loggiatüre streichen

Da war es einerseits warm, andererseits konnte ich nebenbei fernsehen (von der neuen serie „Psych” hatte ich mir aber etwas mehr erwartet/erhofft).
Leider hat es, wohl wegen der hohen luftfeuchtigkeit, etwas länger gedauert, bis alles trocken war. So konnte ich die scheibe und das oberlicht erst gegen 22 uhr einbauen.

Das sollte eigentlich kein problem sein und auch lautlos über die bühne gehen. Leider hat der tischler die rechten bänder für das oberlicht nicht ganz in der flucht montiert. So war ein kleiner schlag nötig, damit der haltestift reingeht.
Und das hat (eh klar), gleich den nachbarn auf den plan gerufen. Dieser hat sich lautstark beschwert (was um einiges lauter war als das bisschen klopfen). Während er die polizei gerufen hat (die ihm naturgemäß etwas gepfiffen hat), habe ich die scheibe fixiert. Dazu wurden die leisten mit der hand angeschraubt. Das kann natürlich keinen ungebührlichen lärm machen.

Ganz abgesehen davon, war alles zusammen insgesamt leiser, als wenn ich meine elektrische zahnbürste verwende. Aber der neid ist halt ein hund und eine typisch wienerische eigenschaft.
Ich beschwere mich ja auch nicht, wenn ober mir jemand um halb zwölf in der nacht noch ein vollbad nimmt (was verboten ist, da, laut OGH, nach 22 uhr nur noch kurzes duschen zulässig ist. Und das sollte jemand, der so auf den gesetzen herumreitet, doch wissen).

Aber egal. Morgen hole ich den neuen schlosskasten und baue ihn ein. Dann noch die türe einhängen und dann sollte endlich ruhe sein.

Okt 292007

In anderen Ländern gibt es das ja schon länger. In Österreich wurden die ersten (meines wissens nach) 2005 in Salzburg montiert. Jetzt wurde auch in Linz der erste montiert:
ein haltegriff für radfahrer an ampeln!

Wann gibt es dieses praktische ding endlich auch in Wien?
Haltegriff; © Österreich

Okt 282007

Seit heute drei (zwei) uhr morgens haben wir wieder die MEZ.
Jetzt stimmt die zeit wieder. Jedes jahr frage ich mich, was das überhaupt soll. Aber bitte!

Okt 272007

Mittlerweile hat Gerli mit besagtem hrn. Wolf vom Kundencenter der Post telefoniert.
Die aussagen dieses herrn haben sie so auf die palme gebracht, dass wir uns überlegt haben, nun doch an die Krone zu schreiben.

Das habe ich gestern getan. Und dieses schreiben dann auch gleich noch an den ombudsmann der post geschickt. Ich bin neugierig, ob sich dieser zumindest einmal melden wird.

Was erwarten wir uns davon?
Nicht viel! Aber vielleicht können dadurch zumindest andere vor schaden bewahrt werden.

Okt 262007

Ein paar kurze unterbrechungen in der nacht, da Lena-Marie uns unbedingt etwas im schlaf erzählen musste.

Der Kammerjäger; © AmazonNach dem mittagessen wurde sie dann abgeholt. Und wir machten es uns auf der couch gemütlich. Was sollte man bei diesem wetter – und noch dazu an einem feiertag – auch anderes machen?
Gerlinde hat für den nachtdienst etwas vorgeschlafen und ich habe es mir mit dem buch Der Kammerjäger, von Bill Fitzhugh, gemütlich gemacht. Bis zum hauptabendprogramm war das buch fertig gelesen.

Eine humorig-skurile geschichte, die mir öfter ein schmunzeln entlockt hat. Eine passende lektüre, um mit einem lachen über den trüben tag zu kommen.
Kann man nur empfehlen.

Okt 252007

Herbstwetter mit regen und hochnebel, keine sonne. Trotzdem musste natürlich die vorgeschriebene hausmeisterrunde absolviert werden. Gemeinsam mit Gerli war das bald geschafft und wir konnten noch etwas einkaufen gehen.

Am nachmittag kam dann Lena-Marie zu uns. Sie schläft heute bei uns.
Nach ein paar runden im laufwagerl haben wir noch eine weile auf der couch gespielt. Dabei habe ich ihr gleich etwas neues gelernt. Und, wie könnte es vom opa anders sein, natürlich nichts gescheites. Aber unser enkerl kann jetzt mit der zunge schnalzen.

Nicht krabbeln, schon gar nicht laufen, nicht „Mama” sagen oder „Papa”. Aber winken und schnalzen :-)

Okt 252007

Kennst du Megion? Nein? Macht nichts. Da geht es dir wie vielen anderen auch. Man hat nicht unbedingt etwas versäumt, wenn einem diese sibirische erdölstadt kein rechter begriff ist.

Dennoch hört man von dort etwas, das auch unseren politikern und beamten als vorbild dienen könnte.
Hat doch Alexander Kusmin, der bürgermeister dieser besagten stadt, eine besondere aktion gestartet. Er hat seinen mitarbeitern untersagt, bestimmte sätze zu gebrauchen. Insgesamt sind es etwa 25 sätze, die nicht mehr verwendet werden dürfen (zumindest in den amtsstuben und im parteienverkehr).
Darunter fallen sätze wie: „Dafür bin ich nicht zuständig” oder auch „Ich weiß nicht”.

Ein beispiel, das, nach meinen dafürhalten, durchaus auch bei uns schule machen sollte! Steht nur zu befürchten, dass dann in vielen amtsstuben überhaupt nichts mehr gesagt wird!

Okt 232007

Jetzt ist der terrassenumbau geschafft! Spät, aber doch, ist der tischler heute gekommen um die noch fehlende loggiatüre einzubauen.

Gerade als wir angefangen hatten, den türstock zu setzen, ist Fr. Ing. L. von Wr. Wohnen vorbeigekommen. Da wir auf der terrasse waren, hat sie gleich die abkürzung über die wiese genommen.
Sie kam, um den messfühler zu holen, der nun seit einer woche in unserem schlafzimmer temperatur und feuchtigkeit misst. Nächste woche kann ich mir dann die auswertung ansehen. Bin schon gespannt, was dabei herauskommen wird.

Danach ging es mit den arbeiten zügig voran. Das lag nicht zuletzt auch an dem miesen wetter. Es regnete die ganze zeit, war windig und kalt. So etwas spornt natürlich an.

Da keine beschläge an der türe waren (diese sollten ja nach meinem geschmack sein), musste ich diese selbst besorgen. Das war gar nicht so einfach, denn der eingebaute schlosskasten hatte ganz eigenwillige maße. So mussten wir mehrmals in den baumarkt bis passende drücker, beschläge und schlüssel beisammen waren.
Jetzt warte ich nur noch, dass es wärmer wird. Etwas über 10° C würden mir schon reichen. Dann wird das Holz noch lackiert und ich bin fertig.

Jetzt sind alle planvorgaben erfüllt. Morgen werde ich den architekten anrufen. Dieser kann dann das bauende melden.

Tischler mit Flex fertig

gemacht mit wordpress, viel kaffee, blut und schweiß!
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