DCN Blog

Für manche belangloses Zeug -
für mich mein Leben.

Archiv: Februar 2007

Feb 272007

Heute bin ich auf die Seite family watchdog gestoßen.
Auf dieser internetseite kann man (s)eine adresse in den staaten eingeben und bekommt dann die in der nähe lebenden ehemaligen sexualstraftäter angezeigt.

Man kann über dieses thema lang und breit diskutieren - und da prallen oft auch total gegensätzliche fronten aufeinander.
Aber egal, wie man dazu steht, ich finde, das geht zu weit!

Feb 252007

Heute war es soweit:
unsere Enkeltochter Lena-Marie erblickte um 19.23 Uhr das Licht dieser Welt.
49 cm groß und 3360 g schwer.

Dèsirèe hat sich tapfer gehalten, vor allem wenn an bedenkt, dass sie schon seit 3 Uhr früh starke Wehen hatte. Daher werden wir die beiden auch erst morgen besuchen - die sollen sich jetzt einmal etwas ausrasten.

Ja, so schnell kann es gehen: noch keine 45 und schon Opa. Wenn das so weiter geht bin ich mit 66 Urgroßvater. Aber was soll´s? Da fängt bekanntlich das Leben ja erst richtig an!

Die stolzen Eltern mit unserem Enkerl
Opi mit Enkerl

Feb 232007

Wir wissen ja schon vom ersten Teil, dass pozzen bedeutet, jemanden, oft auf dessen eigenen wunsch, absichtlich mit dem HI-Virus zu infizieren!
Dazu suchen sie, per annonce oder in einschlägigen internetforen, infizierte personen mit einer möglichst hohen viruslast (hohe viruslast = mehr erreger im blut = höhere ansteckungswahrscheinlichkeit).

Stellt sich nur die frage, warum jemand sich unbedingt mit HIV infizieren will? Laut berliner aidshilfe handelt es sich um einzelfälle (in deutschland ein paar hundert, die mit dem Gedanken spielen, sich absichtlich zu infizieren - und ein paar dutzend, die es tatsächlich tun). Was kann jemanden zu so einem schritt veranlassen?
Nun, man kann sagen, dass es sich dabei um menschen handelt, deren leben meist von angst erfüllt war. Etwa wurden sie in der schulzeit ständig gehänselt, verspottet und auch geschlagen. Irgendwann kam der punkt, wo sie froh waren, wenn der erste schlag sie traf: der schmerz war da - aber die angst davor war weg. Und diese angst war meist schlimmer, als die eigentlichen schläge.
Und später finden sich diese menschen oft als schwule in der sm-szene wieder, stehen auf sex, der sich um gewalt und beherrschung dreht. Und da die zahl der infizierten in diesem millieu sehr hoch ist, ist sie wieder da: die angst!
Und um diese angst loszuwerden lassen sie sich infizieren. Denn wenn sie das virus haben, müssen sie sich nicht mehr vor einer ansteckung fürchten! Klingt irrational, macht für diese menschen aber “sinn”. Viele fühlen sich sehr erleichtert, wenn sie hören, dass sie jetzt positiv sind - und viele verzweifeln, wenn sie einmal verstehen, was das wirklich heißt.
Aber menschen, die sich verloren fühlen, tun oft die unglaublichsten Dinge!

Feb 222007

Vor einiger zeit kursierte eine e-mail, die leute dazu anstiften sollte, (milch)produkte einer bestimmten 4ma nicht mehr zu kaufen. Ich möchte jetzt nicht auf den inhalt im detail eingehen, oder meine meinung dazu kundtun. Vielmehr hat mich die aufbereitung des textes nach art der “lach- und sachgeschichten” aus der “sendung mit der maus” amüsiert. Ich will ihn euch nicht vorenthalten:

Betreff: - Die Geschichte von Herrn Müller
Das hier, das ist der Herr Müller.
Der Herr Müller kommt aus Aretsried, das liegt in Bayern, also ganz im Süden. Der Herr Müller ist ein Unternehmer. Und das, was in den Fabriken von Herrn Müller hergestellt wird, habt ihr sicher alle schon mal gesehen, wenn ihr im Supermarkt wart. Der Herr Müller stellt nämlich lauter Sachen her, die aus Milch gemacht werden.

Naja, eigentlich stellen die Kühe die Milch her, aber der Herr Müller verpackt sie schön und sorgt dafür, dass sie in den Supermarkt kommt, wo ihr sie dann kaufen könnt. Die Sachen, die der Herr Müller herstellt sind so gut, dass sogar der Herr Bohlen dafür Werbung gemacht hat. Weil der Herr Müller ein Unternehmer ist, hat er sich gedacht, er unternimmt mal was und baut eine neue Fabrik. Und zwar baut er sie in Sachsen, das ist ganz im Osten.

Eigentlich braucht niemand eine neue Milchfabrik, weil es schon viel zu viele davon gibt, und diese viel zu viele Milchprodukte produzieren, aber der Herr Müller hat sie trotzdem gebaut.
Und weil die Leute in Sachsen ganz arm sind und keine Arbeitsplätze haben, unterstützt der Staat den Bau neuer Fabriken mit Geld. Arbeitsplätze hat man nämlich im Gegensatz zu Milchprodukten nie genug. Also hat der Herr Müller einen Antrag ausgefüllt, ihn zur Post gebracht und abgeschickt. Ein paar Tage später haben ihm dann das Land Sachsen und die Herren von der Europäischen Union in Brüssel einen Scheck über 70 Millionen Euro geschickt.

70 Millionen, das ist eine Zahl mit sieben Nullen, also ganz viel Geld. Viel mehr, als in euer Sparschwein passt. Der Herr Müller hat also seine neue Fabrik gebaut und 158 Leute eingestellt. Hurra, Herr Müller!

Nachdem die neue Fabrik von Herrn Müller nun ganz viele Milchprodukte hergestellt hat, hat er gemerkt, dass er sie gar nicht verkaufen kann, denn es gibt ja viel zu viele Fabriken und Milchprodukte.
Naja, eigentlich hat er das schon vorher gewusst, auch die Herren vom Land
Sachsen und der Europäischen Union haben das gewusst, es ist nämlich kein Geheimnis.
Das Geld haben sie ihm trotzdem gegeben. Ist ja nicht ihr Geld, sondern eures.
Klingt komisch, ist aber so.

In Niedersachsen, das ist ziemlich weit im Norden, hatte der Herr Müller auch eine Fabrik. Die stand da schon seit 85 Jahren und irgendwann hatte der Herr Müller sie gekauft.
Weil er jetzt die schöne neue Fabrik in Sachsen hatte, hat der Herr Müller die alte Fabrik in Niedersachsen nicht mehr gebraucht. Also hat er sie geschlossen und 175 Menschen haben ihre Arbeit verloren.

Wenn ihr in der Schule gut aufgepasst habt, dann habt ihr sicher schon gemerkt, dass der Herr Müller 17 Arbeitsplätze weniger geschaffen hat, als er abgebaut hat. Dafür hat er 70 Millionen Euro bekommen. Wenn ihr jetzt die 70 Millionen durch 17 teilt, dafür könnt ihr ruhig einen Taschenrechner nehmen, dann wisst ihr, dass der Herr Müller für jeden vernichteten Arbeitsplatz über 4 Millionen Euro bekommen hat.
Da lacht er, der Herr Müller - natürlich nur, wenn niemand hinsieht. Ansonsten guckt er ganz traurig und erzählt jedem, wie schlecht es ihm geht. Aber der Herr Müller sitzt nicht nur rum, sondern er sorgt auch dafür, dass es ihm besser geht.

Er ist nämlich sparsam, der Herr Müller.
Sicher kennt ihr die Becher, in denen früher die Milch von Herrn Müller verkauft wurde. Die schmeckt gut und es passten 500 ml rein, das ist ein halber Liter. Seit einiger Zeit verkauft der Herr Müller seine Milch aber in lustigen Flaschen, nicht mehr in Bechern. Die sind praktisch, weil man sie wieder verschließen kann und sehen hübsch aus. Allerdings sind nur noch 400 ml drin, sie kosten aber dasselbe. Da spart er was, der Herr Müller - und sparen ist eine Tugend, das wissen wir alle.

Wenn ihr jetzt fragt, warum solche Leute wie der Herr Müller nicht einfach an den nächsten Baum gehängt werden, dann muss ich euch sagen, dass man so etwas einfach nicht tut. Wenn ihr aber das nächste Mal im Supermarkt seid, dann lasst doch einfach die Sachen vom Herrn Müller im Regal stehen und kauft die Sachen, die daneben stehen. Die schmecken genauso gut, sind meistens billiger und werden vielleicht von einem Unternehmer hergestellt, für den der Begriff “soziale Verantwortung” noch eine Bedeutung hat.
Wenn Ihr der gleichen Meinung seid, schickt diese Mail doch ein wenig durch die Republik, damit alle Leute sehen, wo ihre mühsam erarbeiteten Steuergroschen bleiben.

Man kann dazu stehen wie man will - mir ging es einfach um die formulierung des textes. Die eine oder andere kritik ist sicher berechtigt.
Aber mal ehrlich: hättest du anders gehandelt?

Feb 212007

Heute ist ja Aschermittwoch - und somit der beginn der fastenzeit.
Auch als längst aus der kirche ausgetretener möchte ich die nächsten wochen etwas “kürzertreten”. Rauchen habe ich ja schon vor längererer zeit aufgehört, alkohol trinke ich sowieso nicht, sex …?? Was ist das? ;-)

Da mir kein anderes laster eingefallen ist, habe ich mir vorgenommen, etwas weniger zu naschen. Das würde sowieso nicht schaden, denn bis zum sommer möchte ich noch 5 kilo abnehmen!

Und passend zum Aschermittwoch habe ich einen richtigen gusto auf einen deftigen heringssalat bekommen. Also rein zum Merkur - und schon das erste problem:
An der fischtheke waren viele wunderbar aussehende sorten aufgebaut, so dass ich mich nur schwer entscheiden konnte. Letztlich habe ich folgende auswahl besorgt: ganz scharf (links), norddeutsch (mitte) und nach hausfrauenart (rechts).
Was soll ich sagen, alle waren sehr lecker:

Heringsschmaus

Feb 192007

Beim surfen bin ich auf den begriff pozzen gestoßen. Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich bei mir unbekannten begriffen gleich versuche deren bedeutung zu ergründen.
Also meinen, natürlich aktuellsten, Duden gegriffen und nachgesehen: aber nach powidl kam da schon pozzulanerde, kein pozzen.

Also auf in die weiten des internets. Wikipedia lieferte keine passenden ergebnisse. Eine suche bei google öffnete mir dann die augen:
Pozzen bedeutet, jemanden, oft auf dessen eigenen wunsch, absichtlich mit dem HI-Virus zu infizieren!!

Dieser artikel wird demnächst fortgesetzt (momentan habe ich wenig zeit!).

Feb 162007

Jamie Amero, einer aushilfslehrerin aus Norwich (jenes in Connecticut), droht jetzt eine hohe haftstrafe - im schlimmsten falle satte vierzig 40(!) jahre.
Was muss man anstellen, um eine solche strafe auszufassen? Bei uns wird es nicht viele verbrechen geben, die einen so lange hinter gitter bringen. Aber im amiland ist ja bekanntlich vieles anders. So natürlich auch das justizwesen (wie schon mehrmals berichtet). Was also hat die gute frau getan?

Während des englischunterrichtes am computer popte plötzlich werbung für pornoseiten auf. Das dürfte die arme frau etwas überfordert haben, zumal sie sich selbst als

einen Technikfeind, der zu ahnungslos sei, einen eigensinnigen Computer vom Bildschirm abzustöpseln

beschreibt. Sie wisse nicht einmal, wie man den Monitor ausschaltet.

Jetzt könnte man argumentieren, wie es denn sein kann, dass sie dann unterricht am computer macht. Nun, im amiland wundert mich eigentlich nicht wirklich mehr etwas. Wahrscheinlich wird an allen ecken und enden gespart, vor allem an öffentlichen schulen.
Das kann ich auch irgendwie verstehen. Wozu soll man die jungen leute mit unnützem wissen vollstopfen? Man braucht doch billiges - und ungebildetes - kanonenfutter für die diversen sinnlosen kriege.

Den vorwurf allerdings, sie habe die elf-/zwölfjährigen absichtlich mit pornos “gefährdet”, finde ich etwas sehr aus der luft gegriffen. Aber sie wurde für schuldig befunden - weil sie den Kindern pornografie gezeigt habe und diese seelischen Schaden erlitten haben könnten.
Na klar, von ein paar nackten bekommen die armen kleinen psychische schäden. Wenn sie täglich mit liveberichten von schießereien, verfolgungsjagden, selbstmorden, … zugemüllt werden macht das natürlich nichts.

Diese verurteilung ist umso unverständlicher, wenn man weiß, dass viele experten zu gunsten der angeklagten ausgesagt haben:
Ein hinzugezogener computerfachmann sagte aus, die schüler seien zu einer internetseite umgeleitet worden, auf der pornografische links waren. “Das kann jedem passieren”, meinte der Experte. Andere gaben an, dass der schulcomputer mit spyware und/oder adware verseucht gewesen sein könnte. Ein umstand, dem nicht einmal nachgegangen wurde! Dazu meinte der chef eines softwareunternehmens

… ein unglaublich großer Fehler ähnlich dem, wenn man in einem Kriminalfall keine Fingerabdrücke nimmt …

Ich würde einmal sagen, der hauptschuldige ist die schule! Denn jeder, der sich ein bisschen mit computern und internet befasst weiß, wie schnell man sich etwas einfängt, wenn man nicht auf der hut ist. Und dazu muss man gar nicht einmal auf bekannt gefährliche seiten surfen. Auch außerhalb von tauschbörsen, crackz- und serialzseiten ist man ohne schutz nicht sicher. Versuche haben gezeigt, dass ein ungeschützter windows-pc innert 15 minuten im internet total mit viren, ad- und spyware verseucht ist.
Daher muss ein pc (vor allem in einer schule) mit entsprechender firewall und einem aktuellen virenschutz versehen sein! Ganz abgesehen davon, dass in diesem fall schon die aktivierung eines popup-blockers (wie er in allen neuen browsern integriert ist) ausgereicht hätte!

Feb 152007

Immer wieder wird darüber gejammert, dass models immer dünner werden - ich habe eh noch nie verstanden, was jemand an solchen stecken schön, sexy oder erotisch finden kann. Bei jedem schritt auf dem catwalk hat man das gefühl, dass jeden moment eine der hüften rausspringen wird - furchtbar!

Nun bietet das (bei promis recht beliebte) restaurant Bumpkin (= meiner übersetzung nach “weicher kürbis ;-)) im londoner stadtteil Notting Hill allen extrem dünnen models ein kostenloses essen. Voraussetzungen dafür: ein BMI unter 18, setkarte und eine entsprechend kleine kleidergröße.

Ich weiß nicht, ob das eine wirklich so gute idee ist: da bekommen hochbezahlte models nun auch noch das essen geschenkt.
Na ja, bleibt ihnen mehr geld über, dass sie für drogen ausgeben können!

gemacht mit wordpress, viel kaffee, blut und schweiß!
alle bilder - sofern nicht anders erwähnt: © by DCN
die bilder sind alle bei flickr gespeichert