Der französische Arzt Lionel Feuillet aus Marseille hat Mottenkugeln in einem Bericht in der Fachzeitschrift New England Journal of Medicine als “neue” Droge entdeckt!
Er beschreibt den Fall eines Geschwisterpaares, bei dem er die Symptome (mentale Labilität, Trägheit, schuppige Haut an Händen und Beinen, ..) nach ein paar Tagen als Mottenkugelsucht diagnostizierte. Die Mädchen inhalierten mehrmals täglich aus einem Sack mit Mottenkugeln. Eine der Beiden kaute auch täglich auf einer halben Mottenkugel herum.
Verantwortlich für die Sucht ist PDB, das sehr schnell süchtig macht und zu schweren Leber- und Nierenschäden, sowie zu starken Blutbildungsstörungen führen kann.
Feuillet sind derzeit nur drei Fälle dieser Sucht bekannt, er meint aber:
da Jugendliche im Allgemeinen leugnen, sich selbst zu vergiften, wird die Frequenz dieser “Freizeitaktivität” jedoch wahrscheinlich gewaltig unterschätzt
In Österreich und auch Deutschland ist derzeit kein offizieller Fall dieser Sucht bekannt – aber das kann sich jetzt wohl schnell ändern!