Wer mich etwa näher kennt weiß, dass ich ein absoluter Fan des WWWs bin (trotz seiner diversen Mängel). Jetzt gibt es auch so etwas wie einen virtuellen Friedhof.
Mitglieder von MySpace (einer in Amerika sehr beliebten Web-Community) die das Zeitliche segnen, werden jetzt auf einer eigenen Seite “verewigt”.
Auf MyDeathSpace werden sie gesammelt. Die Eigenbeschreibung
Nur drei Dinge im Leben sind sicher: MySpace, Steuern und der Tod. Wenn Du Mitglied bei MySpace bist und stirbst, landest Du auf dieser Seite
auf der Einstiegsseite mag etwas wild klingen, aber die Grundidee ist keine schlechte. So wird versucht, das Andenken der verstorbenen Mitglieder zu bewahren (mit Bildern, Links zu Erinnerungsseiten, ev. vorhandene Zeitungsartikel, …).
Bei einigen Millionen Mitgliedern kommt da schon was zusammen. So auch ein paar Selbstmorde (wobei sogar einige davon ihre Abschiedsbriefe über die Community versendet haben). Um die “virtuelle Totenruhe” zu gewähren, werden abgegebene Kommentare vor ihrer Veröffentlichung überprüft.
Da kann ich nur sagen R.I.V.P. (Rest In Virtuell Peace)!