DCN Blog

Für manche belangloses Zeug -
für mich mein Leben.

Archiv: Freitag, 27. Januar 2006

Jan 272006

Mich hat die japanische Kultur schon immer fasziniert - auch wenn ich sie nie verstehen konnte. Einerseits die disziplinierte Arbeit, die strengen Riten (wie schnell würde unsereiner da in einem Fettnäpfchen landen) oder die samuraiische Ergebenheit. Anderseits die unglaubliche Technikverliebtheit oder das Lesen diverser Pornomagazine in aller Öffentlichkeit (ohne sich etwas dabei zu denken).
Ich habe zwar schon gelesen, dass der Umgang zwischen den Geschlechtern ein eher verkrampfter sein soll, aber dass es so schlimm ist, hab ich nicht geahnt:

Vorbei die Zeiten der Geishas (die einen Mann noch ohne viel Worte, und ohne viel nackte Haut, in ungeahnte Höhen führen konnten). Der junge Japaner von heute geht in ein Puppen-Bordell (von denen es rund 70 gibt), um mit einer Silikonpupp zu verkehren. Neben einem Dutzend Gesichtsformen kann er hier noch zwischen mehreren Perücken und zwei Vaginagrößen (A = für “erfahren”, B = für “jungfäulich”) wählen. Die Kunden sind meist unter zwanzig Jahre alt.

Der Grund für den großen Erfolg der Puppen-Bordelle ist, dass sich viele die 5.000 Euro teuren Spezialpuppen nicht leisten können. “Na gut”, wirst du dir denken, “dann sollen sie sich halt eine Frau suchen”. Das ist aber nicht so einfach, denn für Japans Männer grenzt es fast an ein Trauma, eine Frauen auszuführen, da diese einfach zu anspruchsvoll sind (sowohl finanziell und auch sexuell).
Da schlagen jetzt wohl Jahrhunderte an Unterdrückung zurück!

Bildmontage by DCN

gemacht mit wordpress, viel kaffee, blut und schweiß!
alle bilder - sofern nicht anders erwähnt: © by DCN
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