Man hatte ja immer schon ein etwas komisches Gefühl bei der Sache - ich zumindest. Und als die EU der Aussaat von genmanipuliertem Mais zutimmte, war ich nicht erfreut. Aber es wurde immer damit beruhigt, dass
genetische Information (DNA) aus der Nahrung im Magen- und Darmtrakt vollständig abgebaut wird
Eine Aussage, die bisher auch stimmte, obwohl es immer schon Wissenschafter gab, die meinten, es wäre nur eine Frage der Zeit oder von empfindlicheren Messgeräten.
Ich selbst, als Laie, hatte einfach so ein Gefühl, dass …
Nun gelang italienischen Forschern erstmals der Nachweis von Gentech-DNA aus Monsanto-Mais (eine besonders Insektenresistente Form) in Tierorganen und in tierieschem Blut. Stellt sich automatisch die Frage, welche Auswirkungen das auf Tiere - und in weiterer Folge auch den Menschen, haben wird.
Global2000 meint dazu:
Der Gedanke, dass nach dem Konsum eines Frühstücks mit Cornflakes, im Blut von Kindern und Erwachsenen synthetische genetische Sequenzen im Blut herumschwimmen und von dort in verschiedenen Organen gelangt, ist keineswegs beruhigend. Handelt es sich doch bei diesen Sequenzen um menschengemachte künstliche (synthetische) Sequenzen, die in keinem einzigem Lebewesen der Erde vorkommen. So wie Pestizide im Blut nichts verloren haben, so haben auch künstliche Gene nichts im Blut verloren.
Also ich finde, man sollte im Zweifel (und dieser scheint nun ja mehr als berechtigt) ohne solche Veränderungen auskommen.
