An den britischen Schulen geht es immer äger zu (und nicht nur an diesen). Die Schüler werden immer aggressiver, und sind dabei immer jünger.
Daher will die Regierung härter gegen Schul-Rowdys vorgehen. So sollen Eltern gerichtlich zu Erziehungskursen verdonnert werden können, oder müssen mit Geldstrafen bis zu 1.000 Pfund (knapp 1.500 Euro) rechnen. Schulministerin Jacqui Smith meinte etwa, laut Medienberichten, zum Auftakt einer “Kampagne gegen Gewalt in den Schulen”:
Kinder müssen lernen, zwischen richtig und falsch zu unterscheiden, und dass sie bei Überschreiten der Grenzen mit Konsequenzen rechnen müssen …
Lehrer bekommen das Recht, aufsässige Schüler notfalls gewaltsam zur Räson zu bringen, was IMHO nichts anderes heißt, als die Wiedereinführung der Prügelstrafe durch die Hintertür.
Ob man gewalttätige Kids durch Anwendung von Gewalt auf den rechten Weg bringen kann? Ich bezweifle das! Also, vorwärts- zurück in die Vergangenheit!