Heute genügt es ja nicht mehr, einfach die Leute zu befragen, welche Produkte sie kaufen. Auch nicht, sich die entsprechenden Verkaufszahlen anzusehen. Nein!
Heute werden Brand-Relaltionship-Studien gemacht (wie erst neulich von Publicis). Was das wieder ist?
Nun, da wird sozusagen das Verhältnis von bekannten Marken zueinander untersucht. Noch immer keine Ahnung? Dann versuche ich ein Beispiel:
Da haben wir also jemanden der rauchend vor dem Fernseher auf der Couch liegt und sich einen Film ansieht.
So eine Studie stellt dann z.B. fest, dass Leute, die viel schwarze Brause trinken, gerne Cowboy-Zigaretten rauchen, meist einer Faule-Haut-Couch liegen, und Pornofilme sehen.
Tatsächlich festgestellt wurde z.B.:
(na Desi, was sagst?)
Wozu das alles gut sein soll? Na ja, vielleicht werden wir in Zukunft nur noch Cross-Promotions zu sehen bekommen. Das kann dann so aussehen:
Ein junger Mann steht morgens auf, putzt sich die Zähne (natürlich nur mit Strahli, weil die zaubert ein Siegerlächeln). Dann schnappt er sich den Autoschlüssel (seines Platzda, weil der ihn sicher überall hinbringt) und steigt ein. Unterwegs hält er bei Sprito (die Tankstelle, die alles für mein Auto hat). Unterwegs trinkt er schnell ein ZeroPuls (dass ihm auch im ärgsten Stau hilft, die Ruhe zu bewahren). In der Firma angekommen erschnuppert er FemeBrutal (das neue Parfum seiner Sekretärin), ehe er auf seinem AppleMacGates die Termine für den Tag checkt (natürlich über Chellode, weil da gibt es die günstigste Flat-Rate).
Ok, das war vielleicht etwas übertrieben - oder doch nicht?