Unsere Volksvertreter in Brüssel überlegen sich gerade, wie der Zugang zu Alkohol deutlich erschwert werden kann. Auch von höheren Steuern und Preiserhöungen (bis zu einer Verdreifachung des Preises) hört man munkeln. Damit wird deren Beliebtheitswert bei vielen Bürgern weiter sinken (sofern noch möglich). Mir hingegen, der ich ja nicht unbedingt als Freund des Alkohols bekannt bin, taugen solche Überlegungen.
Was mich bei der ganzen Diskussion aber ärgert, ist, dass die skandinavischen Länder hier als positive Beispiele vor den Vorhang gezerrt werden. In diesen Ländern sicher positiv ist, dass der Alkohol sündteuer ist und nur nach Vorlage eines Ausweises zu bekommen ist. Aber die Statistiken des Pro-Kopf-Verbrauchs ärgern mich (abgesehen davon, dass in Ländern mit hohen Preisen naturgemäß der Schmuggel blüht und so eine hohe Dunkelziffer bestehen dürfte):

Als ob wir das nötig hätten - mit ein bisschen gutem Willen könnten wir das doch auch alleine schaffen. ;)