War ja für meine Herbstdeko u.a. beim BauMaxx. Und da ist es mir erstmals bewusst aufgefallen: Ich werde ständig überwacht und kontrolliert!
Wie das? Nun, ich habe brav meine Preissägekarte vorgewiesen und auch die - richtige - Postleitzahl genannt (würde gerne einmal 4711 oder sowas probieren!). Damit kann mein Kaufverhalten schon einmal genau kontrolliert werden, da die Karte ja mit einem Namen verquickt ist (der hat heuer schon viermal einen Haufen Abdeckfolie gekauft - ob das ein Massenmörder ist der da Leute abschlachtet?).
Aber nicht genug damit: bei “Friends of Merkur” wissen sie genau, welches Rasierwasser ich verwende, welches Klopapier mich verwöhnen darf, was ich esse und trinke, usw.
Und ich glaube, das sind noch lange nicht alle Karten die ich habe (Videothek, Hartlauer, Kino, Optiker, …).
Aber was solls?
Das ist mir bewusst und von mir gewollt, weil ich hoffe, dass meine Vorteile die genannten Nachteile aufwiegen (ehrlich gesagt geht es mir am Arsch vorbei, ob die beim Merkur wissen, mit was ich mir denselben wische).
Was ich hingegen gar nicht leiden kann, sind so Gedanken, die immer wieder laut werden:
Ein bisschen Überwachung stört mich nicht - aber es muss hier deutliche Grenzen geben!
