Schon in meinem Beitrag vom 31.08. habe ich mir Gedanken darüber gemacht, was sein würde, wenn die Chinesen immer mehr wirtschftliche Stärke bekommen würden.
Kaum haben sie die PC-Produktion von IBM übernommen, kommt schon die nächste Meldung (die zum Nachdenken anregen sollte): Sie haben einen “eigenen” Mikroprozessor entwickelt. Eigentlich scheint es eher eine nicht lizensierte Kopie eines amerikanischen Chips (von MIPS entwickelt) zu sein. Wenn noch etwas an der Fertigungstechnik gefeilt wird, werden die Chinsen bald hochwertige Chips herstellen können um damit den Weltmarkt zu erobern.
Das dürfte nicht sehr schwer fallen, in Zeiten, wo nur der PReis zählt. Und man kann leicht einen günstigen Preis anbieten, wenn andere die Entwicklungs- und Forschungkosten tragen und man sich auch wegen Lizenzgebühren keinen Kopf macht.
Meine schon einmal geäußerten Bedenken bleiben voll inhaltlich bestehen (und werden eher noch größer):
Was wäre, wenn einmal wichtige Produktionen von China abhängig sind …?
Was wäre, wenn die Chinesen in jeden Computer (oder Chip) eine Hintertüre einbauen …?
Was wäre wenn …?