Heute ist es bei unseren wichtigsten Nachbarn ja soweit: die deutsche Bundestagswahl steht an.
Und zum Ende des Wahlkampfes hin wurde imho manchmal ziemlich über das Ziel hinausgeschossen. Da gab es, quer durch den Parteiengarten, einige Plakate, die die Grenze des guten Geschmacks zum Teil deutlich überstiegen. Mir ist schon klar, dass es für die Parteien um viel geht. Aber trotzdem müssen die Grenzen des Erlaubten nicht bis zum letzten Millimeter ausgeschöpft werden. Irgendwo sollte es, gerade in der Politik, so etwas wie eine innere moralische Grenze geben (und wenn ich das sage, so heißt das etwas, denn ich bin für meinen - auch schwarzen - Humor bekannt).
| Beispiele für einen Wahlkampf unterhalb der Gürtellinie: | |
| So sah etwa ein, gegen die SPD gerichtetes, Plakat, auf der Homepage der Frauen-Union aus (das Bild wurde mittlerweile entfernt). | ![]() |
| Aber auch die SPD blieb in Sachen des guten Geschmacks nichts schuldig und verstieg sich zu folgendem Plakat, dass “Angie” direkt angriff: | ![]() |
Da der Wahlkampf bis zu diesem Zeitpunkt eher gemächlich verlief, wirken solche Aktionen umso stärker. Aber wie ich Eingangs schon meinte: Nicht alles was erlaubt ist sollte auch gemacht werden!

