wieder ein harter tag. trotz arger rückenschmerzen gab es einiges zu tun. gut, das waren jetzt nicht so wirklich lebenswichtige dinge. aber gerlinde ist diese woche in urlaub und da wollten wir einiges erledigen.
zuerst einmal zur post. brief und paket aufgeben. weiter zum baumax. ich brauchte bretter für meinen neuen keller - und ein regal. beim möbelix fanden wir auch noch ein paar neue vorhänge für die loggia. auf der heimfahrt noch beim hofer und beim lidl reingeschaut.
wieder zu hause habe ich erst einmal die bretter für den keller heroben zugeschnitten und dann gebeizt. während die bretter trockneten konnten gleich die leisten abgelängt und vorgebohrt werden.
dann wurden die die leisten montiert und die bretter eingesetzt.
jetzt konnte der keller gesäubert werden. schon war die erste vorgenommene arbeit erledigt:
nebenbei haben wir noch schnell den lebkuchenteig abgemacht. heute mit der richtigen menge an butter. während gerlinde auf den teig achtgab habe ich schnell die terrasse gekehrt und dann die vorhänge in der loggia aufgehängt.
die nächste arbeit musste zu zweit erledigt werden. schon seit ein paar wochen habe ich heizkörperfolie und passenden kleber herumliegen. aber bisher war es immer so warm, dass ich keinen bedarf sah, die reflektorfolie hinter die heizkörper zu kleben (soll ja energiesparen helfen).
da es jetzt aber langsam immer kälter wird wurde es höchste zeit die folie anzubringen.
was soll ich sagen? der kleber war so stark, dass die folie nicht wirklich platziert werden konnte (die heizkörper sind auch eher sehr knapp an der wand montiert). mit viel mühe und großer patzerei schafften wir es dann doch irgendwie, die reflektorfolie im wohnzimmer anzubringen.
allerdings war danch der kleber überall verteilt.
eigentlich war ich nun geheilt, auch wenn ich noch eine dose kleber und eine zugeschnittene folie fürs schlafzimmer hatte. dort haben wir aber einen teppichboden - und da wollte ich mir die patzerei nicht antun.
aber irgendwie ließ es mir keine ruhe. es muss doch eine möglichkeit geben, die folie ohne große sauerei korrekt zu platzieren.
nach einigem grübeln ist mir eine solche auch eingefallen. ich habe sie gerlinde erklärt. sie war zwar etwas skeptisch, aber ich wollte es trotzdem versuchen.
dazu brauchte ich eine abdeckfolie wie man sie beim ausmalen verwendet. ausmalen ist ja noch nicht so lange her, so dass ich im keller fündig wurde. mein plan sah folgendes vor:
heizkörperfolie mit kleber einstreichen. dann abdeckfolie darüber. so geschützt kann die folie hinter die heizung geschoben und platziert werden, ohne dass der kleber überall anders pickt. wenn die folie dann am richtigen platz ist die abdeckfolie abziehen (wie bei einem abziehbild) und die heizkörperfolie an die wand drücken.
genau so haben wir es gemacht. und es hat echt super funktioniert. ist gar nicht so schlecht geworden:
bin neugierig, ob es energiesparmäßig wirklich etwas bringt.
nachdem das wohnzimmer und wir von den überschüssigen kleberresten befreit waren machte ich mich an die nächste arbeit. unser zusätzliches abteil im keller.
dafür haben wir ja das regal gekauft. dieses musste natürlich noch zusammengeschraubt werden. der einfachheit halber (und weil hier besseres licht ist), habe ich das hauptregal heroben auf dem gang zusammengeboselt:
keine körperlich schwere arbeit, aber eine ziemliche frickelei und sehr belastend für den rücken.
als die teile grob zusammengeschraubt waren, habe ich das regal aufgestellt. nachdem es mit der wasserwaage eingerichtet war konnte die schrauben ordentlich festgezogen werden.
mit dem regal und dem benötigten werkzeug fuhren wir in den keller. dabei haben wir gleich noch unseren autoreifen-schirmständer mitgenommen. der wird so schnell nicht gebraucht und ist unten im keller gut aufgehoben.
das abteil sollte eigentlich so gut wie leer sein. desi wollte gestern „nur ein paar schachteln einstellen”.
aber neben einem stapel schachteln fanden sich noch vier sessel und der ausgemusterte esszimmertisch. ein großes trumm, so dass der keller fast voll war (ist aber nur vorübergehend, bis das esszimmer verkauft ist).
erst einmal alle schachteln raus. dann eine ordentliche grundreinigung. in dem ganzen dreck kam ich mir vor wie eine kellerassel.
nachdem sich der staub gelegt hatte konnten wir das regal einstellen. den zweiten teil wollten wir ums eck dazustellen. allerdings bedurfte es da ein paar zusätzlicher löcher, da eine derartige aufstellung eigentlich nicht vorgesehen ist.
es wurde teilweise eine rechte pfriemelei aber wir haben es geschafft. noch schnell die schachteln wieder verstauen und ein beweisfoto:
gerlinde hat in der zwischenzeit noch den anderen keller ausgemistet. da gab es alten fliesenkleber, fugenmörtel und sonst noch einige dinge die nicht mehr gebraucht werden. das wurde gleich zusammen mit dem heute angefallenen mist entsorgt.
nach einer gründlichen dusche war die geplante arbeit für heute gschafft - und ich auch.
gerli musste allerdings noch einmal in den keller. morgen beginnt das große keksebacken (daher der urlaub!) und wir brauchen dazu unsere keksdosen.
diese wurden dann einmal durchgewaschen und liegen jetzt zum trocknen herum. apropos herumliegen: das mache ich jetzt auch!