Kategorie: Sonstiges

Dez 312013

Ein weiteres Jahr ist nun rum. Ich blicke zurück und stelle fest: wir waren heuer nur ein einziges Mal klettern!
Nur einmal in der Halle, nie in freier Wildbahn. Ob sich da schon das Ende meiner Kletterkarriere abzeichnet?

Jun 252012

Schon gestern waren wir kurz auf der Insel. Da startete ich einen ersten Versuch an der Speedkletterwand. Die zeit von 40:88 Sekunden war nicht schlecht (und wurde während wir dort waren auch nicht unterboten), aber ich wusste, dass es noch besser geht.

Also startete ich heute einen neuen Versuch auf der schwarzen Route:
Speedklettern auf der Donauinsel

Mir gelang eine deutliche Verbesserung um genau fünf(!) Sekunden. Keine schlechte Leistung:
neue persönliche Bestzeit

Jun 032012

Mit den Rädern zur Donaumarina wo die Fluganlage von Spider Rock aufgebaut war.

Nachdem die Formulare ausgefüllt, der Gurt angelegt und der Helm aufgesetzt waren wurden die Laufkatzen eingehängt. Dann mit dem Lift zur Startplattform. Eh nur 36 m hoch, also ziemlich genau der Efeugrat.

Nach einem Probeflug einer Angestellten war Gerlinde an der Reihe. Ohne zu zögern stürzte sie sich ins Leere:
Gerlinde nach dem Start am Flying Fox

Danach war ich dran. Mein Puls stieg… gar nicht. Völlig relaxt stürzte ich mich in die Tiefe. Der Flug war angenehm und hätte ruhig viel länger dauern können. Nach einer perfekten Landung war das kurze Vergnügen auch schon wieder vorbei.

Aber wir haben noch Karten für einen weiteen Flug. Mal sehen wann Desi mitkommt. Bin gespannt, ob sich das heuer noch ausgehen wird (aber die Karten verfallen eh nicht).

Okt 112010

Da ich gestern, gegen zwei Uhr und kurz vor Mistelbach, einen kapitalen Motorradunfall hatte (jemand hat eine Stopptafel und mich weder gesehen und, trotz hupens meinerseits, auch nicht gehört) und jetzt einige Prellungen, Zerrungen ud Stauchungen habe, werde ich wohl die nächsten paar Wochen nicht zum Klettern gehen können.

Schade! Aber alles in allem hatte ich noch riesiges Glück, denn meine BMW hat es voll erwischt (Totalschaden):
Totalschaden

Sep 262010

Dieser Eintrag dient nur zum Test. Mal sehen, ob er wie geplant auf FB veröffentlicht wird.

… funktioniert:-)

Aug 122010

Aus „der Not” geboren habe ich mir eine neue (ich habe nichts gefunden, was diese Methode beschreibt) Methode überlegt, um zu dritt sicher, schnell und bequem klettern zu können. Ich nenne sie „De Cillia Methode“ (DCM) und so funktioniert die Sache:

Vorgeschichte:
Eine Klettertour zu dritt über acht Seillängen, Wetterprognosen für den Tag sehr heiß (auch wenn man früh los geht), zwei Kletterern ist die angestrebte Tour sehr gut bekannt, der Dritte im Bunde ist als Neuling einzustufen.
Ich überlegte mir jetzt, dass es bei großer Hitze für den Vorsteiger sehr anstrengend wird. Führungswechsel bei herkömmlichen Methoden der 3er-Seilschaft sind mühsam und fehleranfällig. Was also tun?

Lösung:
Mir ist dann die DCM eingefallen. Nach einer Trockenübung auf der Terrasse haben wir diese dann noch in einer Zweilängenroute in der Praxis getestet. Funktioniert super. Und so geht´s (wenn hier von Kletterern die Rede ist, gilt das in gleicher Weise natürlich auch für Kletterinnen):

Einbinden:
DCM1 Die Kletterer binden sich so ein wie auf dem Bild gezeigt (Bilder zum Vergrößern anklicken). Der unerfahrenste Kletterer (der keinen Vorstieg macht/kann/will) wird in die Mitte genommen.
Klettern:
DCM2 DCM3 Der erste Vorsteiger steigt los. Er wird vom mittleren Kletterer gesichert (linkes Bild). Da unser Mittelmann hier noch etwas zu unerfahren war übernahm das Sichern die Schlussfrau (rechtes Bild).

Ein Ungebübter kann so aber auch gut das selbstständige Sichern üben. Der Schlussmann schaut ihm dabei auf die Finger (und hilft ihm im Bedarfsfall).

DCM4 Der Vorsteiger klettert wie in einer 2er-Seilschaft und muss sich nur um ein Seil kümmern. Er muss nicht überlegen, ob er in Zwillings- oder Halbseiltechnik klettert und welches Seil wo wie eingehängt werden muss/soll.
Er macht wie gewohnt Stand und holt den Mittelmann nach.

Dieser hängt sein Seil aus den Zwischensicherungen aus und das Seil des Nachfolgenden ein. Für unseren ungeübten Kletterer eine gute und sichere Möglichkeit das Handling beim Ein-/Ausclippen zu erlernen.

DCM5 Der Mittelmann ist am Stand. Er hängt sich zusätzlich mittels Selbstsicherung ein.
Der Schlussmann kann nachgeholt werden. Der Mittelmann kann die Sicherung übernehmen (zum Üben/Lernen). Der Erste kann sich etwas ausrasten, schaut ihm aber auf die Finger und greift im Bedarfsfall helfend ein.

Ein weiterer Vorteil gegenüber der herkömmlichen Technik ist, dass jeder der Beiden ein Seil handeln kann und es dadurch zu keinem Seilsalat kommt. Bei einem engen Standplatz (oder Hängestand, …), kann jeder ein Seil über seine Anseilschlaufe schlichten.

DCM6 Der letzte Kletterer steigt nach und klaubt das Material ab. Am Stand angekommen sichert er sich zusätzlich mittels Eigensicherung.

Das Restmaterial vom Vorsteiger wird übergeben.

DCM7 Der bisherige Schlussmann übernimmt die Führung der nächsten Länge.

Die Sicherung übernimmt einer der beiden am Stand verbleibenden Kletterer. Eine gute Möglichkeit für unseren Neuling unter Aufsicht das Vorstiegssichern vom Stand aus zu üben.

Die Sache funktioniert einwandfrei. Zusammenfassend kann ich feststellen:

Vorteile:

  • Überschlagendes Klettern zu dritt möglich
  • kein Seilchaos
  • Vorsteiger muss nicht lange überlegen wo welches Seil eingehängt wird, ob er die Zwillings- oder Halbseiltechnik anwendet, …
  • keine zusätzlichen Probleme in langen Quergängen
  • das Seil liegt immer richtig und muss nicht umgeschlichtet werden
  • keine mühsamen (und fehleranfälligen/gefährlichen) Umbindeaktionen bei Führungswechsel
  • ein unerfahrener Kletterer kann sicher die nötigen Techniken lernen:
    Seil aushängen, Seil clippen, Seilhandling am Stand, Seilhandhabung beim Vor- und Nachstiegssichern
  • in (fast) allen Routen hat der unerfahrene/ungeübte Mittelmann Sichtkontakt zu zumindest einem der beiden anderen Kletterer

Nachteile:

  • Mir ist eigentlich keiner aufgefallen. Eventuell ein etwas größerer Zeitaufwand?
    Aber ich glaube, dass dieser durch andere Faktoren mehr als wettgemacht wird, die da wären: kein Umschlichten des Seils, verhindern von Seilsalat, weniger Materialübergaben, kein Aus-/Einbinden bei Führungswechsel, …
  • Man benötigt zwei Einfachseile (die aber nicht unbedingt die selbe Dicke haben müssen). Dadurch muss man ein etwas höheres Gewicht mittragen. Allerdings muss man sich dafür nicht extra (teure) Halbseile zulegen wenn man keine alpinen Routen geht.
Aug 072009

Heute war es endlich soweit. Schon lange wollte ich einmal den Südturm (so nenne ich ihn) der Eybl Towers beklettern. Vorher kam aber der schon mehrmals bezwungene Nordturm dran.

Nachdem ich einmal oben war, hat sich ein anderer Kunde an der Route versucht. Der hat grad neue Schuhe gekauft und wollte diese testen. Mit Erfolg. Ich habe dann noch eine zweite Besteigung des Nordturms gemacht. Dabei habe ich ein paar neue Varianten versucht.

Dann ging es endlich an den unbekannten Südturm. Ich wollte unbedingt einmal bis zum Überhang klettern. Bis dorthin hatte ich mir schon mögliche Griffkombinationen ausgespäht. Hoffnungen, den Überhang zu schaffen machte ich mir eigentlich keine. Aber probieren wollte ich es trotzdem.

Es ging dann besser als erhofft. Auch den Überhang habe ich ohne zu stürzen oder mich ins Seil zu hängen geschafft:
am Überhang

Jetzt war ich motiviert und wollte auf den Gipfel. An der rechten Kante entlang arbeitete ich mich nach oben. Dabei gab es ein paar sehr knifflige Stellen:
an den glatten Wasserrillen

Mit etwas Mühe habe ich es geschafft. Kurz unterhalb des Gipfels ist ein kleiner Absatz. Um auf diesen zu gelangen musste ich die letzte Zwischensicherung aushängen. Dann rauf zum Gipfel. Wenn man es genau betrachtet eigentlich eine klassische On-sight-Begehung.

Beim Ablassen wurde die letzte Exe natürlich geich wieder eingehängt.

Das Ablassen habe ich auch zu einem Studium bestimmter Routenabschnitte genutzt. Unter dem Überhang ließ ich stoppen. Ich versuchte dann, wie es wäre, den Überhang rechts zu klettern. Aber da fehlte mir die dann die Kraft. Machbar erscheint es aber.
Mal sehen, der nächste Freitag kommt bestimmt.

Alle Bilder vom heutigen Tag findest du hier (Hab etwas Geduld, 18 Bilder).

Jul 172009

Mit Gerli und Lena-Marie zu den Eybl Towers. Heiß war´s.

Wider Erwarten waren außer uns keine kletterinteressierten Leute anwesend. Dabei hatte ich, jetzt in den Ferien, mit einer Horde schreiender Kinder gerechnet. So war es mir aber natürlich viel lieber. Ich habe ja schon meine ersten Erfahrungen am Eybl hinter mir. Heute wollte auch Gerlinde sich endlich an eine Besteigung wagen.

Kaum waren wir am Kunstfels, zog sich Lena-Marie schon ihre Schuhe aus und machte sich an eine Besteigung:
Lena-Marie will auch klettern

Nur mühsam war sie davon zu überzeuigen, dass es für sie noch etwas zu früh ist. Ich hoffe aber, ihre Kletterbegeisterung bleibt erhalten.

Zuerst durfte ich ran. Ohne Probleme schaffte ich den Aufstieg. Jetzt musste das Monsterl ran.
Gerli hat zwar vorher gemeint, dass sie es wahrscheinlich nicht schaffen wird, aber sie hat es echt gut gemacht:
Gerli gibt sich die Kante

Da es so gut gelaufen ist, und immer noch niemand anderer klettern wollte, haben wir jeder eine weitere Besteigung gemacht. Unser Kurzbesuch hat sich also ausgezahlt.

In Zukunft würde ich gerne einmal den Südturm versuchen. Da gibt es einen Überhang im unteren Drittel, der recht wild aussieht. Aber der Sommer dauert ja noch eine Weile.

Alle Bilder vom heutigen Tag findest du hier (Hab etwas Geduld, 21 Bilder).


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